Handwerk zum Anfassen zwischen Hügeln und Höfen

Heute laden wir dich zu praktischen Workshops für Letterpress, Weben und Holzarbeiten im ländlichen Slowenien ein. Zwischen duftenden Wiesen, stillen Wäldern und klingenden Werkstätten lernst du mit Händen, Augen und Herz. Wir zeigen Wege vom ersten Entwurf bis zum greifbaren Stück, erzählen kleine Dorfgeschichten und geben Tipps für Anreise, Saison und Ausrüstung. Teile deine Fragen, melde dich für Neuigkeiten an und komm mit auf eine Reise, die Tinte, Fäden und Holz zu bleibenden Erinnerungen verbindet.

Ankommen zwischen Almen und Werkbänken

Der erste Druckabzug

In einer kleinen Druckwerkstatt riecht es nach Leinöl, Metall und konzentrierter Vorfreude. Du sichtest Bleilettern, die in Schubladen sortiert liegen, hörst Vorschläge des Setzers, spürst das Gewicht der Wörter in deinen Fingern. Der Moment, in dem der Tiegel schließt und die Presse atmet, macht dich zum Teil eines jahrhundertealten Dialogs zwischen Text und Papier. Ganz ohne Eile entsteht ein Abzug, der kleine Unregelmäßigkeiten nicht versteckt, sondern feiert.

Weben am Bachufer

In einer kleinen Druckwerkstatt riecht es nach Leinöl, Metall und konzentrierter Vorfreude. Du sichtest Bleilettern, die in Schubladen sortiert liegen, hörst Vorschläge des Setzers, spürst das Gewicht der Wörter in deinen Fingern. Der Moment, in dem der Tiegel schließt und die Presse atmet, macht dich zum Teil eines jahrhundertealten Dialogs zwischen Text und Papier. Ganz ohne Eile entsteht ein Abzug, der kleine Unregelmäßigkeiten nicht versteckt, sondern feiert.

Holz, das Geschichten flüstert

In einer kleinen Druckwerkstatt riecht es nach Leinöl, Metall und konzentrierter Vorfreude. Du sichtest Bleilettern, die in Schubladen sortiert liegen, hörst Vorschläge des Setzers, spürst das Gewicht der Wörter in deinen Fingern. Der Moment, in dem der Tiegel schließt und die Presse atmet, macht dich zum Teil eines jahrhundertealten Dialogs zwischen Text und Papier. Ganz ohne Eile entsteht ein Abzug, der kleine Unregelmäßigkeiten nicht versteckt, sondern feiert.

Schrift setzen ohne Eile

Du greifst zur Pinzette, hebst einzelne Lettern, liest auf dem Kopf und spiegelverkehrt. Spatien halten Worte zusammen, Zeilenstege tragen Gedanken. Eine kleine Schiefe verrät Ungeduld; du korrigierst und spürst innerlich Ruhe entstehen. Die Fläche im Winkelhaken wächst, bis ein Absatz Form gewinnt. Mit der Schließkolonne verriegelst du das, was vorher flüchtig war. Technik und Haltung fallen zusammen, und die Seite atmet gleichmäßiger.

Farbe mischen, Haptik feiern

Auf der Glasplatte liegen zwei Pigmente, die erst streiten, dann miteinander singen. Mit dem Spachtel faltest du Luft heraus, suchst die Viskosität, die Rollgeräusche weich klingen lässt. Ein Probedruck zeigt sofort, ob die Farbe trägt oder zu gierig ist. Du erkennst, wie Papierwahl, Feuchtigkeit und Druckstärke zusammenspielen. Schließlich berührst du die Prägung mit geschlossenen Augen und weißt, dass Lesen auch über die Finger geschieht.

Drucken für Menschen, nicht Maschinen

Ein Dorfplakat für den Abendmarkt, ein Stapel Postkarten für Reisende, ein Gedicht für die Küchenwand: Du wählst Motive, die sprechen, weil sie gebraucht werden. Die Auflage ist klein, doch die Nähe groß. Beim Trocknen hörst du Stimmen, die fragen, wie viel du lernen musstest, um so einfach zu drucken. Du lächelst, weil Einfachheit teuer ist, aber freundlich zurückzahlt, sobald jemand das Blatt mit Staunen aufhebt.

Weben: Rhythmus, Muster und geerdete Ruhe

Der Webstuhl ist ein Musikinstrument, dessen Saiten du mit Händen und Füßen stimmst. Pedale, Schäfte, Litzen: Anfangs verwirrend, später meditativ. Du lernst, Fehler als Vorschläge zu betrachten, Farben aus der Umgebung zu wählen und Strukturen zu komponieren, die robust und weich zugleich sind. Zwischen Kaffeepausen und Knotenübungen entsteht ein Schal, der dich im Herbst wärmt und an das Rauschen des slowenischen Baches erinnert.

Holzarbeiten: Materialverstand und messerscharfe Achtsamkeit

Holz beantwortet jede Berührung. Du erfährst, warum Fichte singt, Buche zuverlässig bleibt und Ahorn feinste Details hält. Vom Brett zur Form ist es ein Weg aus Bleistiftlinien, Spänen und feinen Korrekturen. Du übst Schärfen, bis der Span durchscheinend fällt, lernst, wie Nässe, Lagerung und Faserverlauf Entscheidungen lenken. Sicherheit heißt hier Respekt, nicht Angst. Schließlich liegt ein Löffel, Brett oder Hocker auf der Werkbank, der dich still anlächelt.

Vom Stamm zum Werkstück

Du siehst Stirnholz an, erkennst Radial- und Tangentialschnitt und hörst, warum Trocknung Zeit beansprucht. Die Werkstatt riecht nach Harz und Kaffee. Markierungen folgen dem Faserlauf, nicht dem Lineal. Mit Fuchsschwanz oder Japansäge trennst du souverän, während Keile Spannungen lösen. Jede Entscheidung spart spätere Reparaturen. Aus einem einfachen Rohling wächst eine Form, die nicht erfunden wirkt, sondern freigelegt.

Werkzeuge, die singen

Ein frisch geschärftes Eisen summt, wenn es richtig geführt wird. Du lernst, Spiegelseite zu polieren, Fasenwinkel zu wählen und bei Kiefer flacher zu arbeiten als bei Buche. Der Hobel zeigt durch Spanbreite und Farbe, ob du gegen die Faser gehst. Dein Körper merkt sich Bewegungsbögen, die Hand findet automatisch den richtigen Druck. Werkzeuge werden Partner, keine Hürden.

Sicherheit und Respekt

Vor jedem Schnitt prüfst du Stand, Halt und Blickfeld. Zwingen tragen Verantwortung, Hände bleiben hinter der Klinge. Du reagierst auf Geräusche, die Warnungen senden, und legst lieber einmal zu oft ab. Staubmaske und Gehörschutz sind keine Formalitäten, sondern stille Verbündete. Respekt heißt hier, Grenzen zu kennen und Materialeigenschaften ernst zu nehmen, damit Freude und Gesundheit gemeinsam durch viele Werkstücke tragen.

Dorfwege, Mahlzeiten und kleine Rituale

Zwischen den Arbeitseinheiten zeigen sich die schönsten Verbindungen. Eine Bäuerin bringt frisches Brot, jemand stellt Käse auf den Tisch, und plötzlich ist die Werkstatt ein Wohnzimmer. Spaziergänge zu Obstgärten, kurze Gespräche mit Nachbarn, ein Blick in die Kapelle nebenan: All das verwebt sich mit deiner Arbeit. Du entdeckst, wie Gastfreundschaft Motivation verlängert, und wie Rituale Konzentration schützen. Hier wächst Können langsam, aber tief verwurzelt.

Planung: Saison, Anreise und Ausrüstung

Zwischen späten Frühlingstagen und frühem Herbst findest du helle Werkstatttage, an denen Türen offenstehen und Farben schneller trocknen. Der Hochsommer riecht nach Heu, kann aber Geduld fordern. Winter ist ideal für konzentrierte Projekte und Gespräche am Ofen. Frage nach lokalen Feiertagen, Märkten und Erntezeiten, damit du Lernphasen mit Dorfleben verbinden kannst. Die richtige Woche verändert ganze Erfahrungen.
Plane Strecken mit genug Puffer, um Landschaft zu begrüßen statt nur zu durchqueren. Züge nach Ljubljana und weiter mit Regionalbahnen oder Bussen bringen dich nah an viele Gemeinden. Für letzte Kilometer helfen Fahrräder, Mitfahrgelegenheiten oder ein kurzer Spaziergang. Weniger Gepäck bedeutet mehr Beweglichkeit. Speichere Kontakte offline und trage Adressen handschriftlich ein. So bleibt selbst ein verpasster Anschluss eine Geschichte, kein Problem.
Ein Skizzenbuch für Maße, Skizzen und Gedanken, eine Wasserflasche, ein kleines Erste-Hilfe-Set und Ohrstöpsel für konzentrierte Phasen. Wähle Kleidung, die Schmutz erzählt statt ihn zu fürchten. Wenn du eigene Werkzeuge mitbringst, markiere sie und halte sie scharf. Ein leichtes Tuch schützt Drucke beim Transport. Vor allem nimm Offenheit mit: Materialien spüren, ob du ihnen zuhören willst.

Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und die Freude am Dranbleiben

Was du hier lernst, endet nicht mit dem letzten Span oder Druckbogen. Indem du lokale Werkstätten unterstützt, hältst du Wissen lebendig und Regionen widerstandsfähig. Du tauschst Ergebnisse, Fragen und Rezepte für Pigmente oder Oberflächen mit anderen Teilnehmenden. Vielleicht startest du eine kleine Runde zu Hause, die gemeinsam druckt, webt oder schnitzt. Melde dich für Neuigkeiten an, teile deine Arbeiten, ermutige Freundinnen und Freunde – und komm wieder, wenn die nächste Idee anklopft.

Kaufen, wo Hände arbeiten

Wenn du Postkarten, Garne oder Holzobjekte vor Ort erwirbst, bezahlst du nicht nur Ware, sondern Zeit, Erfahrung und Mut. Diese Käufe halten Türen offen, in denen Kinder später lernen. Frage nach Herkunft, Methoden und Pflege, und erzähle zu Hause weiter. So verdoppelt sich Wirkung, und du trägst ein Stück gelebter Verantwortung in deinen Alltag.

Teile, was dich bewegt

Fotografiere deinen ersten Druck, den Moment, in dem der Schuß den Rand trifft, oder die Kante deines frisch gehobelten Bretts. Schildere, was schwer war, und was plötzlich leicht wurde. Bitte um Feedback, lade andere ein, mitzuprobieren. Markiere die Werkstatt, damit Wege zueinander führen. Aus Dokumentation wird Dialog, aus Stolz entsteht Ansporn für den nächsten mutigen Versuch.
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