In einer kleinen Druckwerkstatt riecht es nach Leinöl, Metall und konzentrierter Vorfreude. Du sichtest Bleilettern, die in Schubladen sortiert liegen, hörst Vorschläge des Setzers, spürst das Gewicht der Wörter in deinen Fingern. Der Moment, in dem der Tiegel schließt und die Presse atmet, macht dich zum Teil eines jahrhundertealten Dialogs zwischen Text und Papier. Ganz ohne Eile entsteht ein Abzug, der kleine Unregelmäßigkeiten nicht versteckt, sondern feiert.
In einer kleinen Druckwerkstatt riecht es nach Leinöl, Metall und konzentrierter Vorfreude. Du sichtest Bleilettern, die in Schubladen sortiert liegen, hörst Vorschläge des Setzers, spürst das Gewicht der Wörter in deinen Fingern. Der Moment, in dem der Tiegel schließt und die Presse atmet, macht dich zum Teil eines jahrhundertealten Dialogs zwischen Text und Papier. Ganz ohne Eile entsteht ein Abzug, der kleine Unregelmäßigkeiten nicht versteckt, sondern feiert.
In einer kleinen Druckwerkstatt riecht es nach Leinöl, Metall und konzentrierter Vorfreude. Du sichtest Bleilettern, die in Schubladen sortiert liegen, hörst Vorschläge des Setzers, spürst das Gewicht der Wörter in deinen Fingern. Der Moment, in dem der Tiegel schließt und die Presse atmet, macht dich zum Teil eines jahrhundertealten Dialogs zwischen Text und Papier. Ganz ohne Eile entsteht ein Abzug, der kleine Unregelmäßigkeiten nicht versteckt, sondern feiert.
Du siehst Stirnholz an, erkennst Radial- und Tangentialschnitt und hörst, warum Trocknung Zeit beansprucht. Die Werkstatt riecht nach Harz und Kaffee. Markierungen folgen dem Faserlauf, nicht dem Lineal. Mit Fuchsschwanz oder Japansäge trennst du souverän, während Keile Spannungen lösen. Jede Entscheidung spart spätere Reparaturen. Aus einem einfachen Rohling wächst eine Form, die nicht erfunden wirkt, sondern freigelegt.
Ein frisch geschärftes Eisen summt, wenn es richtig geführt wird. Du lernst, Spiegelseite zu polieren, Fasenwinkel zu wählen und bei Kiefer flacher zu arbeiten als bei Buche. Der Hobel zeigt durch Spanbreite und Farbe, ob du gegen die Faser gehst. Dein Körper merkt sich Bewegungsbögen, die Hand findet automatisch den richtigen Druck. Werkzeuge werden Partner, keine Hürden.
Vor jedem Schnitt prüfst du Stand, Halt und Blickfeld. Zwingen tragen Verantwortung, Hände bleiben hinter der Klinge. Du reagierst auf Geräusche, die Warnungen senden, und legst lieber einmal zu oft ab. Staubmaske und Gehörschutz sind keine Formalitäten, sondern stille Verbündete. Respekt heißt hier, Grenzen zu kennen und Materialeigenschaften ernst zu nehmen, damit Freude und Gesundheit gemeinsam durch viele Werkstücke tragen.
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